Unternehmer · Autor · Entwickler des Decision Clarity Process

Warum treffen manche Menschen unter identischen Voraussetzungen außergewöhnlich gute Entscheidungen, während andere scheitern?

Seit mehr als drei Jahrzehnten gehe ich dieser Frage nach. Als Unternehmer, als Geschäftsführer mit persönlicher Haftung, und als Entwickler eines Verfahrens, das analytisches Denken und Erfahrungswissen wieder zusammenführt.

30+
Jahre unternehmerische Verantwortung
85 %
der befragten Führungskräfte haben im vergangenen Jahr eine Entscheidung bereut, sich ihretwegen schuldig gefühlt oder sie infrage gestellt*
61 %
der Befragten sagen, der Großteil ihrer Entscheidungszeit werde ineffektiv genutzt**
7
Schritte im Decision Clarity Process
„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Albert Einstein, zitiert von Gerd Gigerenzer in „Intuition und Führung“, Bertelsmann Stiftung 2012

Wir haben den Diener zum Herrn gemacht. Und das Geschenk vergessen. Aus lauter Angst, etwas falsch zu machen.

Der Decision Clarity Process stellt die Ordnung wieder her. Das Geschenk liefert die Antwort. Der Diener prüft sie.

Das Verfahren im Detail

Das Problem

Mehr Daten. Weniger Klarheit.

Beispiel aus dem BuchEin mittelständisches Unternehmen diskutiert acht Monate über eine Investition. 400.000 Euro gehen an Berater. Zwei Millionen Euro Marktanteil gehen an einen Wettbewerber, der schneller war. Nicht weil Informationen fehlten. Sondern weil mehr Information ab einem bestimmten Punkt nicht mehr klärt, sondern lähmt.

Das Wirecard-Urteil sitzt jetzt in jedem Boardroom. Das Landgericht München I hat drei ehemalige Vorstände zu 140 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt, laut Pressemitteilung des Gerichts vom 05.09.2024 nicht rechtskräftig. Die Folge im Kopf jedes Entscheiders: Nicht-Entscheiden fühlt sich wie die sicherste Karriereentscheidung an.

EU-KI-Verordnung. Lieferkettengesetz. ESG. DSGVO. Jede neue Verordnung verstärkt dieselbe Botschaft. Sie können persönlich haften. Und genau das lähmt. Es gibt einen Unterschied zwischen legitimer Sorgfalt, die schützt, und Haftungsangst, die blockiert. Beide fühlen sich identisch an.

49,0 Mrd. Euro Umsatz erzielte die Unternehmensberatung in Deutschland 2025. Oft steht die Entscheidung längst fest, bevor der Auftrag vergeben wird.

Umsatz: BDU, Facts & Figures zum Consultingmarkt 2026.

Wann haben Sie zuletzt eine Entscheidung getroffen, die Sie danach nicht mehr angezweifelt haben?

Die meisten Führungskräfte müssen lange nachdenken. Das ist die eigentliche Diagnose.

Warum retten manche Unternehmer ihr Unternehmen mit denselben Zahlen, mit denen andere scheitern?

Nicht die Zahlen entscheiden. Die Fähigkeit, der eigenen Klarheit zu vertrauen, entscheidet.

Ist Intuition Bauchgefühl, oder der schnellste Faktenverarbeiter, den ein Mensch hat?

Gary Klein: Erfahrene Entscheider vergleichen keine Optionen. Sie erkennen Muster. In Sekunden.

Was passiert in dem Moment, in dem die Antwort da ist, der Mensch ihr aber nicht traut?

Genau das ist die Frage, der ich seit drei Jahrzehnten nachgehe. Und die ich beantwortet habe.

Der Decision Clarity Process

Sieben Schritte. Eine Entscheidung.

Der DCP ist kein Coaching. Er ist ein praxisorientiertes Sieben-Schritt-Verfahren für Entscheidungsklarheit unter Druck, das analytisches Denken und Erfahrungswissen wieder zusammenführt. Nicht mit dem Ziel, immer die richtige Entscheidung zu treffen. Sondern die eigene.

1

Klärung

Was ist die konkrete Frage. Nicht „Soll ich mein Leben ändern“, sondern „Soll ich dieses Angebot bis Freitag annehmen“.

2

Setting

Handy aus. WLAN aus. Anderer Ort. Dreißig Minuten ohne Unterbrechung. Störquellen ausschalten ist nicht optional.

3

Diagnose

Erleichterung oder Widerstand. Intuition ist spezifisch, ein Entscheidungshemmnis ist diffus. Der Unterschied bestimmt den Weg.

4

Hemmnisse lösen

Ein früheres Erlebnis überlagert die aktuelle Entscheidung. Dieser Schritt trennt das eine vom anderen.

5

Intuitionszugang

Eine Frage. Ein Satz. Das Erfahrungswissen weiß, was gemeint ist. Nichts erklären, nichts komplizieren.

6

Realitätscheck

Gibt es ein neues Faktum, das ich vorher nicht kannte. Nein, dann steht die Entscheidung. Der kurze Test als Kontrolle.

7

Verankerung

Ein konkreter nächster Schritt innerhalb von 48 Stunden. Sonst verfliegt die Klarheit.

Der fünfte Schritt, der Intuitionszugang, ist der Kern des Verfahrens. Seine Tiefe erschließt sich in der direkten Arbeit, im Vortrag oder im Sparring. Das Verfahren im Detail

Die Entscheidungsmatrix

Wann Bauch, wann Kopf?

Erfahrung hoch · Empfang klar

Vertrauen.

Trainiertes Wissen trifft auf innere Klarheit. Die Prüfung ist bestanden, die Entscheidung trägt.

Erfahrung hoch · Empfang gestört

Klären.

Das Wissen ist da, aber Rauschen überlagert es. Erst das Hemmnis lösen, dann entscheiden.

Erfahrung niedrig · Empfang klar

Analysieren.

Kein Trainingsmaterial für Intuition. Hier braucht es Daten und Experten, nicht das Bauchgefühl.

Erfahrung niedrig · Empfang gestört

Experte und Klären.

Weder Wissen noch klarer Empfang. Experte für die Fakten, DCP für das Hemmnis dahinter.

Das Buch

Buch KLARHEIT abrufen. Entscheiden in dünner Luft, von Hans W. Deckers

KLARHEIT abrufen. Entscheiden in dünner Luft

Warum treffen manche Menschen selbst unter schwierigsten Bedingungen außergewöhnlich gute Entscheidungen, während andere trotz derselben Informationen scheitern?

Das Buch verbindet drei Jahrzehnte Entscheidungen unter persönlicher Haftung mit dem, was Kahneman, Gigerenzer und Klein über Intuition herausgefunden haben. Es zeigt, warum mehr Daten oft weniger Klarheit bringen, was den Zugang zum eigenen Erfahrungswissen blockiert und wie der Decision Clarity Process ihn in sieben Schritten wieder öffnet.

  • 19 Kapitel in drei Teilen: das Problem, die Wissenschaft, die Umsetzung
  • Echte Entscheidungen: aus der eigenen Geschäftsführung, aus der Praxis und aus Konzernen von Nokia bis Wirecard
  • Der Decision Clarity Process: sieben Schritte, mit Selbstchecks, die zeigen, wo Selbstanwendung endet
  • Für Käufer kostenfrei: 24 kapitelbezogene Begleitmaterialien zur Selbstanwendung
DCP Verlag / tredition · 2026 · Softcover 17,90 € · Hardcover 27,90 € · E-Book 8,99 € ISBN Softcover 978-3-384-91931-1 · Hardcover 978-3-384-91932-8 · E-Book 978-3-384-91933-5 In jeder Buchhandlung unter der ISBN bestellbar und online erhältlich

Im Kaufpreis enthalten

Das Workbook zum Buch

Lesen ist nicht Entscheiden. Das Workbook bringt jedes Kapitel an Ihre eigene Entscheidung.

  • 24 kapitelbezogene Begleitmaterialien auf über 70 Seiten im A4-Format
  • Am Bildschirm ausfüllbar: Ankreuzfelder, Textfelder und automatische Auswertungen
  • Selbstchecks: Ihr Entscheider-Profil, das Haftungsangst-Inventar, die Entscheidungsmatrix „Wann Bauch, wann Kopf?“
  • Der vollständige Decision Clarity Process als Arbeitsblatt, von der Frage bis zum nächsten Schritt
  • Anleitungen zu den Selbsttechniken mit Belastungs-Selbstcheck vorab
  • 90-Tage-Plan für den Weg vom Lesen zur Entscheidungsroutine

Käufer des Buches erhalten das Workbook kostenfrei. Link und Passwort stehen im Buch.

Workbook zum Buch KLARHEIT abrufen, 24 Begleitmaterialien

Zusammenarbeit

Wie Sie mit mir arbeiten können

Kein Theoretiker auf der Bühne. Über drei Jahrzehnte Führungsverantwortung mit persönlicher Haftung. Konkrete Beispiele, klare Sprache, keine Fachterminologie.

Keynote

Drei Vortragsthemen von 30 bis 60 Minuten. Für Kongresse, IHK, BVMW, Aufsichtsratsveranstaltungen und Wirtschaftsforen ab 50 Personen.

ab 50 Personen · Honorar auf Anfrage · Mehr zur Keynote

Workshop für Führungskräfte

Halbtag oder Ganztag für ein Führungsteam bis 20 Personen. Die Teilnehmer arbeiten mit dem Decision Clarity Process an echten, eigenen Entscheidungen. Inhouse, bundesweit.

bis 20 Personen · Honorar auf Anfrage · Mehr zum Workshop

Entscheidungs-Sparring

Ein Mandat pro Entscheidung. Für Unternehmer und Führungskräfte vor einer Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Einzelarbeit mit dem Decision Clarity Process.

Einzelmandat · auf Anfrage · So läuft ein Mandat ab

Hans W. Deckers

Erst entschieden. Dann geschrieben.

Hans W. Deckers, Autor von KLARHEIT abrufen und Entwickler des Decision Clarity Process
Hans W. DeckersAutor · Entwickler des Decision Clarity Process · Heppenheim an der Bergstraße
„Die Klarheit ist da. Das Wissen ist da. Die Erfahrung ist da. Was den Unterschied macht: ob jemand seine eigene Klarheit im entscheidenden Moment erreicht und ihr vertraut.“

Ich habe über viele Jahre Entscheidungen getroffen, bevor ich angefangen habe, darüber zu schreiben. Nicht unter Laborbedingungen, sondern als Unternehmer und Geschäftsführer mit echter Verantwortung.

Mich interessiert nicht nur, wie Menschen entscheiden. Mich interessiert vor allem, warum manche ihrer eigenen Klarheit vertrauen, während andere trotz derselben Informationen gegen ihre innere Überzeugung entscheiden.

  • Mehr als drei Jahrzehnte Verantwortung als Unternehmer und Geschäftsführer
  • Ausbau eines Unternehmens zur deutschen Marktführerschaft, internationale Kooperationen
  • Konzernkrise mit Insolvenz und Inhaberwechsel, mit getragener persönlicher Konsequenz
  • Seit 2013 Geschäftsführer der eigenen GmbH
  • Wissenschaftliche Vertiefung in Entscheidungspsychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft
  • Entwickler des Decision Clarity Process

Hans W. Deckers war über drei Jahrzehnte Geschäftsführer und ist Heilpraktiker für Psychotherapie. Aus beiden Erfahrungen hat er den Decision Clarity Process entwickelt. Deshalb erkennt er im Sparring, wo eine Entscheidungsfrage endet und wo etwas anderes beginnt. Und er darf beides.

Presse & Medien

Drei Themen für Ihr Publikum

Mehr Daten, weniger Klarheit. Warum kluge, erfahrene Menschen nicht an fehlenden Informationen scheitern, sondern daran, dass sie ihrer eigenen Klarheit nicht mehr vertrauen.

Kernthema · mit Beispielen aus drei Jahrzehnten Führungsverantwortung

KI macht Intuition wichtiger, nicht überflüssiger. Was Vorstände wissen müssen, bevor KI ihre Entscheidungen vorbereitet.

Kernthema · aktuell in jeder Führungsetage

Die Entscheidung nach der Entscheidung. Post-Decision-Dissonanz, Commitment und der Unterschied zwischen Entscheidungsstärke und Sturheit.

Kernthema · für Wirtschaftsmedien und Führungspodcasts

Die teuersten Fehlentscheidungen entstehen nicht aus Unwissen. Sie entstehen, wenn die Antwort da ist und der Mut fehlt, ihr zu vertrauen.

Mögliche Schlagzeile · direkt verwendbar

Podcast-Interviews 45 bis 60 Minuten, alle Kernthemen verfügbar.  ·  Gastbeiträge 800 bis 1.200 Wörter, einsatzbereit.  ·  Pressematerialien Autorenfoto 300 dpi, Kurzvita, Langvita, Buchcover, Rezensionsexemplar auf Anfrage.

Anfrage

Sie möchten zusammenarbeiten?

Wählen Sie das Format, das zu Ihrem Vorhaben passt, und schreiben Sie mir. Ich antworte persönlich.

Keynote

Vortrag für Ihren Kongress, Ihr Forum oder Ihre Firmenveranstaltung. Ab 50 Personen.

30 bis 60 Min.

Workshop für Führungskräfte

Ein halber oder ganzer Tag für Ihr Führungsteam, an echten Entscheidungen. Bis 20 Personen.

Halbtag oder Ganztag

Entscheidungs-Sparring

Ein Mandat pro Entscheidung, für Entscheidungen mit weitreichenden Folgen.

Einzelmandat

Podcast / Interview

45 bis 60 Minuten. Alle Kernthemen verfügbar. Medientauglich, konkret.

45 bis 60 Min.

Hans W. Deckers lebt und arbeitet in Heppenheim an der Bergstraße, zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Entscheidungs-Sparring als Einzelmandat, Workshops für Führungsteams und Keynotes für Firmenveranstaltungen bucht man bei ihm bundesweit, ob in München, Köln oder Hamburg.

info@decision-clarity-process.de · Heppenheim an der Bergstraße · Telefon 06252 6998797

Hans W. Deckers
Decision Clarity Process