Der Decision Clarity Process®

Warum treffen manche Menschen unter identischen Voraussetzungen außergewöhnlich gute Entscheidungen, während andere scheitern?

Entscheidungen treffen unter Druck: der Decision Clarity Process

Der Decision Clarity Process ist ein strukturierter Entscheidungsprozess für den Fall, dass Fakten, Erfahrung und Analyse vorliegen und die Entscheidung trotzdem nicht fällt. Er setzt dort an, wo klassische Entscheidungsmethoden enden.

„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Albert Einstein, zitiert von Gerd Gigerenzer in „Intuition und Führung“, Bertelsmann Stiftung 2012

Wir haben den Diener zum Herrn gemacht. Und das Geschenk vergessen. Aus lauter Angst, etwas falsch zu machen.

Der Decision Clarity Process stellt die Ordnung wieder her. Das Geschenk liefert die Antwort. Der Diener prüft sie.

Für wen und wann

Wenn die Entscheidung seit Wochen auf dem Tisch liegt

Die Zahlen sind geprüft. Die Gutachten gelesen. Die Berater gehört. Und die Entscheidung fällt trotzdem nicht. Unternehmer, Geschäftsführer, Gründer und Nachfolger kennen diesen Zustand: Jede weitere Analyse verschiebt den Moment, in dem die Verantwortung allein auf ihnen liegt.

Genau für diese Lage ist der Decision Clarity Process gebaut. Sein Gegenstand ist immer eine konkrete Entscheidung, nie „Klarheit“ im Allgemeinen. Sein Ziel ist eine belastbare, nachvollziehbare Entscheidung unter Unsicherheit und Verantwortung.

Die Klarheit ist da. Das Wissen ist da. Die Erfahrung ist da. Was den Unterschied macht: ob jemand seine eigene Klarheit im entscheidenden Moment erreicht und ihr vertraut.

Das Verfahren

Sieben Schritte. Eine Entscheidung.

Die Schritte haben eine feste Reihenfolge. Jeder baut auf dem vorigen auf. Der fünfte Schritt, der Intuitionszugang, ist der Kern des Verfahrens.

1

Klärung

Was ist die konkrete Frage. Nicht „Soll ich mein Leben ändern“, sondern „Soll ich dieses Angebot bis Freitag annehmen“.

2

Setting

Handy aus. WLAN aus. Anderer Ort. Dreißig Minuten ohne Unterbrechung. Störquellen ausschalten ist nicht optional.

3

Diagnose

Die Analyse der Entscheidungslage: Erleichterung oder Widerstand. Intuition ist spezifisch, ein Entscheidungshemmnis ist diffus. Der Unterschied bestimmt den Weg.

4

Hemmnisse lösen

Ein früheres Erlebnis überlagert die aktuelle Entscheidung. Hier haben Werkzeuge wie fokussierte Tiefenentspannung, Suggestion oder bilaterale Stimulation ihren festen Platz, mit einem Belastungs-Check vorab.

5

Intuitionszugang

Eine Frage. Ein Satz. Das Erfahrungswissen weiß, was gemeint ist. Nichts erklären, nichts komplizieren.

6

Realitätscheck

Jetzt arbeitet der Diener: Gibt es seit der Eingebung ein neues Faktum, das Sie vorher nicht kannten? Nein, dann steht die Entscheidung. Der kurze Test als Kontrolle.

7

Verankerung

Ein konkreter nächster Schritt innerhalb von 48 Stunden. Sonst verfliegt die Klarheit.

Zwei Ebenen

Was den DCP von anderen Entscheidungsmethoden unterscheidet

Pro-Contra-Listen, Entscheidungsmatrizen und Szenarioanalysen arbeiten auf der sachlichen Ebene: Fakten, Optionen, Risiken, Folgen. Der Decision Clarity Process prüft diese Ebene und zusätzlich die persönliche: Erfahrung, Zögern, die Angst vor den Folgen. Erst die Verbindung beider Ebenen bringt eine Entscheidung, zu der jemand stehen kann.

Das Verfahren ist wissenschaftlich fundiert in Entscheidungspsychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft. Es baut auf den Arbeiten von Daniel Kahneman, Gerd Gigerenzer, Gary Klein und Antonio Damasio auf.

Abgrenzung

  • Kein Coaching. Kein offener Gesprächsprozess, sondern sieben feste Schritte an einer konkreten Entscheidung.
  • Keine Beratung. Kein Gutachten, keine Empfehlung von außen. Die Entscheidung bleibt Ihre.
  • Keine laufende Begleitung. Ein Mandat pro Entscheidung.
  • Keine Behandlung. Der DCP ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung.

Drei Wege zum DCP

Selbst anwenden, erleben oder im Mandat

Das Buch

„KLARHEIT abrufen“ führt in Kapitel 15 durch alle sieben Schritte. Dazu für Käufer kostenfrei: 24 kapitelbezogene Begleitmaterialien zur Selbstanwendung.

Zum Buch

Die Keynote

Der DCP auf der Bühne, für Kongresse, Führungskräftetagungen und Firmenveranstaltungen ab 50 Personen.

Zur Keynote

Das Sparring

Ein Mandat pro Entscheidung. Für Unternehmer und Führungskräfte vor einer Entscheidung mit weitreichenden Folgen.

So läuft ein Mandat ab

Der Entwickler

Hans W. Deckers

Hans W. Deckers, Entwickler des Decision Clarity Process

Hans W. Deckers hat über drei Jahrzehnte unternehmerische Verantwortung getragen, auch durch eine Konzernkrise mit Insolvenz und Inhaberwechsel. Er ist Autor von „KLARHEIT abrufen. Entscheiden in dünner Luft“ und Entwickler des Decision Clarity Process, eines praxisorientierten Sieben-Schritt-Prozesses für Entscheidungsklarheit unter Druck.

Er lebt und arbeitet in Heppenheim an der Bergstraße, zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar, und arbeitet mit Entscheidern in ganz Deutschland.