Kostenfalle Entscheidungslähmung
Warum treffen manche Menschen unter identischen Voraussetzungen außergewöhnlich gute Entscheidungen, während andere scheitern?
Was eine aufgeschobene Entscheidung ein Unternehmen kostet
Eine falsche Entscheidung lässt sich korrigieren. Eine Entscheidung, die nicht fällt, kostet jeden Monat weiter. Nur steht dieser Posten in keiner Bilanz.
Ein Beispiel aus dem Buch
Acht Monate Diskussion, 2,4 Millionen Euro
Der CFO eines mittelständischen Unternehmens schildert die Lage so: Seit acht Monaten wird über eine Investition von fünf Millionen Euro diskutiert. In dieser Zeit gingen 400.000 Euro an Berater. Und zwei Millionen Euro Marktanteil an einen Wettbewerber, der schneller war.
Zusammen 2,4 Millionen Euro. Um eine Entscheidung zu vermeiden, die am Ende trotzdem getroffen werden muss.
KLARHEIT abrufen, Kapitel 1, „Die Kosten der Lähmung“, S. 15.
Wer weiter analysiert, entscheidet nicht besser. Nur später.
In einer McKinsey-Befragung von 1.259 Führungskräften aus 91 Ländern sagten 61 Prozent, der Großteil ihrer Entscheidungszeit werde ineffektiv genutzt (McKinsey, 30.04.2019).
Die Mechanik
Warum Unternehmen weiter analysieren
Mehr Information klärt nur bis zu einem bestimmten Punkt. Danach zeigt jede neue Analyse neue Risiken, jedes neue Gutachten widerspricht subtil dem vorigen. Die Entscheidung wird nicht besser, sie wird nur verschoben.
Dazu kommt die Haftung. Seit dem Wirecard-Urteil des Landgerichts München I, laut Pressemitteilung vom 05.09.2024 nicht rechtskräftig, fühlt sich Nicht-Entscheiden für viele wie die sicherste Karriereentscheidung an. Also wird ein weiteres Gutachten bestellt. Absicherung statt Erkenntnis.
Die andere Rechnung
Die Kosten des Wartens sichtbar machen
- Direkte Kosten: Beraterhonorare, Gutachten, Sitzungszeit der Führung
- Marktkosten: Aufträge und Marktanteile, die ein schnellerer Wettbewerber gewinnt
- Führungskosten: ein Team, das wartet, statt umzusetzen
- Die Frage dahinter: Was kostet jeder weitere Monat, in dem die Entscheidung liegt?
Der Ausweg
Wenn alles auf dem Tisch liegt und die Entscheidung trotzdem nicht fällt
Für genau diese Lage ist der Decision Clarity Process gebaut: ein strukturierter Entscheidungsprozess in sieben Schritten für den Fall, dass Fakten, Erfahrung und Analyse vorliegen und die Entscheidung trotzdem nicht fällt.
Die Klarheit ist da. Das Wissen ist da. Die Erfahrung ist da. Was den Unterschied macht: ob jemand seine eigene Klarheit im entscheidenden Moment erreicht und ihr vertraut.
Selbst anwenden
Das Buch „KLARHEIT abrufen“, mit 24 kapitelbezogenen Begleitmaterialien für Käufer.
Zum BuchIm Mandat
Entscheidungs-Sparring: ein Mandat pro Entscheidung, mit kostenfreiem Erstgespräch.
So läuft ein Mandat abIhre Entscheidung
Was kostet die Entscheidung, die Sie gerade vor sich herschieben?
Hans W. Deckers arbeitet von Heppenheim an der Bergstraße aus, zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Für Unternehmen in Darmstadt, Mannheim oder Frankfurt ist der Weg kurz, Mandate übernimmt er bundesweit.
